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Reger Austausch mit Boris Becker und dem TNB

Niedersachsens Innen- und Sportminister Boris Pistorius besucht die TennisBase Hannover

Sie verdanken ihren Vornamen beide dem epischen Werk „Dr. Schiwago“ von Boris Pasternak. An der TennisBase Hannover tauschten der niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius und Tennislegende Boris Becker nun Gedanken über das Tennis, den deutschen Nachwuchs und die Leistungsförderung aus. Mit dabei: TNB-Präsident Raik Packeiser, der sich ebenso rege und engagiert an der Diskussion beteiligte, wie TNB-Vizepräsidentin Leistungssport & Ausbildung, Beate Lonnemann und Geschäftsführer Michael Wenkel.

Wie denn sein erstes Jahr als Head of men’s Tennis in der Rückschau verlaufen sei, wollte Tennisfan Pistorius von Becker, der einen mehrtägigen DTB-Lehrgang mit den besten Junioren bis 12 und 14 Jahre in Hannover betreute, wissen. „Mit dem verhinderten Abstieg im Davis Cup gleich als erste Aufgabe und dem Gewinn des Masters-Titel von Alexander Zverev als Abschluss, kann ich auf ein wirklich gutes Jahr für das deutsche Herrentennis zurückblicken“, meinte Becker, der auch betont, dass Tennis in anderen Ländern zu den absoluten Trendsportarten zähle. „Ich denke, dass die Erfolge von Angelique Kerber und Alexander Zverev auch in Deutschland weiter für einen Aufschwung sorgen“, hofft er.

Gemeinsam mit DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard unterstrich Becker die Stärke und Wichtigkeit des Bundesstützpunktes Hannover. „Insbesondere das Zusammenspiel mit der Eliteschule des Sports, der KGS Hemmingen, ist bundesweit ein echtes Vorzeigemodell“, so Eberhard. Auch Boris Pistorius äußerte sich positiv über die Arbeit der TennisBase Hannover: „Es ist beeindruckend, was hier geleistet wird“, erklärte er und verdeutlichte seine Bereitschaft, politische Unterstützung zu leisten, wenn diese benötigt werde.

TNB-Präsident Raik Packeiser betonte die Wichtigkeit, sich auch an einem Bundesstützpunkt offen für die gesellschaftlichen Veränderungen zu zeigen: „Wir müssen Antworten finden auf das neue Freizeitverhalten der Jugendlichen. Mein Ziel ist es, Traditionen und moderne Strömungen zusammen zu bringen“ sagte er. In diesem Zusammenhang wünsche er sich, dass im Tennis auch Ideen zu Regelveränderungen und neuen Spielformen aufgenommen werden.“